Schützenfest vom 24. bis 27 Mai 2019

Die Vorbereitungen beginnen für die Majestäten und den Vorstand der Bruderschaft ja bereits Monate vorher. Aber wenn die gemeinsamen Schmücktage eine Woche vor dem Schützenfest beginnen, kommt das Gemeinschaftsgefühl auf - nicht nur beim Arbeiten, sondern auch beim Essen und Trinken in den Pausen.

Ein besonderer Dank gilt hier unseren Majestäten, die uns tagtäglich kulinarisch versorgten und "Unterschlupf" gewährten.

    

Aber nicht nur unser Heimatort Glesch und vor allem die Residenzen, sondern auch das Festzelt wurde in bewährter Manier für das Fest hergerichtet.

   

Und so konnte unser Schützenfest am Freitagabend eingeböllert werden.

 

Im Festzelt kamen Jung und Alt zusammen, um zum Einen zu den von DJ-Thori aufgelegten Liedern zu tanzen, aber auch mit der Gruppe Fiasko zu feiern - und eines kann vorweg genommen werden: unterstützt von den Licht- und Toneffekten von Veranstaltungsservice Thomas Wangler legte Fiasko eine fantastische Show hin. Eine Band zum Anfassen...

 

 Der nächste Tag gehörte natürlich den Majestäten, im Bild links Königin Vera I. mit ihrem Prinzgemahl Thomas sowie Tochter und Jungkönigin Alina I.

 

Hier die beiden Königspaare 2018 und 2019:

 

und das Königspaar 2019 mit Gefolge

Die Königin hatte dem Fest auch ein Motto gegeben, das die Schüler- und Jungschützen in einem Kreativ-Bild festgehalten und dem Königspaar am Donnerstag-Abend überreicht und damit auch für die ersten Freudentränen gesorgt hatten:

Da wollte sich der noch amtierende Schützenkönig 2018 - Kalle II. Feil - gern anschließen:

 

Im folgenden Bild mit Schützen- und Jungschützenkönigin links Ehrenbrudermeister Paul Schmalz und rechts Brudermeister Harald Spohr.

 

Erste "Zaungäste":

Die Jungkönigin Alina mit Gefolge

 

Und dann kam der Musikzug, bestehend aus dem Tambourcorps Erftklang Bedburg und der Musikkapelle Jüchen-Otzenrath sowie natürlich den Glescher Schützen, um zunächst Alina abzuholen:

 

Weil dies ein sehr erhebender Moment ist, wurden Mutter und Tochter jeweils mit einem eigenen Präsentiermarsch abgeholt, und so:

 

Auf dem Friedhof fand die Ehrung der Opfer der beiden Weltkriege statt. Zunächst lauschten wir dem Gesang des Männergesangvereins Erftgold Glesch-Paffendorf, danach folgte das Gebet und das Lied "Ich hatte einen Kameraden", performed by Jüchen-Otzenrath. Die wie immer eindrucksvolle, zum Nachdenken anregende Ansprache hielt BM Harald Spohr.

 

Dann ging es weiter zur Krönungsmesse, die von Präses Pfarrer Theo Brockers zelebriert wurde und der in seiner Predigt die Lesung aus der Apostelgeschichte aufgriff und zum Einen auf die Kraft des Wortes hinwies und zum Anderen appellierte, dass immer wieder neue Wege gesucht werden müssten.

 

Bevor nun die neuen Majestäten ihre Insignien erhalten konnten, dankte Brudermeister Harald Spohr dem amtierenden und scheidenden König Kalle II. und seinem Prinz Thomas Kemmerling. Sodann entnahm er dem König die Kette. Kalle bedankte sich ebenfalls mit sehr bewegenden Worten, die trotz vielleicht ein wenig Wehmut vor allem aber seine positive Gesinnung und den Willen, andere zu motivieren, ausdrückten.

 

Der Präses segnete die Insignien und BM Harald krönte die Majestäten.

   

Verschönert wurde die Krönungsmesse durch Gesangseinlagen und das unterstützende Spiel der Blaskapelle.

 

Nach der Krönungsmesse spielten die beiden Kapellen ein Ständchen für die frisch gekrönten Majestäten, aber - wie BM Harald betonte - auch für diejenigen, die für die Bruderschaft ihren stetigen Einsatz leisten.

Im Festzelt erwarteten uns schon viele Gäste und die Röttinger Blasmusik, die nach 2018 erneut ein tolles und anspruchsvolles Entertainment ablieferten.

 

Aber da war ja nicht nur Entertainment, sondern der Krönungsball hatte selbstvertständlich auch einen "offiziellen" Teil, nämlich die Ehrung der Majestäten. Prinzgemahl Thomas schien sich bis dahin auf den Genuss von Wasser beschränken zu wollen ;-), während Königin Vera zumindest nach außen hin souverän ihre Frau stand.

Aber die Etikette gibt vor, dass zunächst die Jungen dran sind - und so bat BM Harald unsere Jungkönigin Alina zur Bühne, ehrte sie mit warmen Worten und Geschäftsführer Peter Fischer überreichte den obligatorischen Blumenstrauß.

 

Und dann durfte auch Königin Vera mit PG Thomas den schönen Gang antreten. Auch das Königspaar wurde vom BM mit angemessenem, umfangreichem Lob versehen und das Wirken und Werken zumindest in Ansätzen beschrieben. Königin Vera sprach dann auch einige Worte zu ihrer Motivation, aber auch zu ihrem Gemütszustand und so war die Rührung fast spürbar.

   

Danach folgten weitere Gratulanten, zunächst der Vorsitzende der Sportschützen, der zugleich Ehrenschießmeister, stv. Schießmeister und stv. Bezirksschießmeister ist, Heinz-Peter Dresen:

 

dann Ortsbürgermeister Volker Schäfer

von der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Bedburg der Brudermeister Heinzbert Fassbender, stv. BM Heinz-Will Weckop und König Rudolf Nitsche mit seiner Königin Bettina

und vom Bezirksverband Bergheim-Nord die stv. Bezirksbrudermeisterin Mechthild Ehrenberger sowie Bezirkskönig Marc Abels.

 

Der folgende Ehrentanz war sicherlich einer der Höhepunkte des gesamten Festes!

Aber auch die Höhepunkte wären nicht solche, wenn sie nicht irgendwann vorbei wären, gelle?

Und so ging es wieder auf die Plätze, um den Röttingern die Gelegenheit zu bieten, die Anwesenden und gemeinsam mit den Anwesenden zu unterhalten.

Ein weiterer Höhepunkt war das Fahnenschwenken. Denn auf Betreiben der Königin, die ja zugleich auch Jungschlützenmeisterin ist, wurden bereits vor dem Schützenfest 2018 6 neue Schwenkfahnen kreiert und beschafft und zusammen mit den Schülerschützen unter Mitwirkung von Thomas Wangler als Betreuer und Trainer eine Fahnenschwenkergruppe gebildet. Und als Zeichen der Anerkennung und unter Beteiligung der Jungkönigin Alina bot diese Gruppe (der älteren Jungschützen) eine effektreiche Schwenkshow dar.

 

Und die Königin legte als Zugabe sogar selbst Hand an.

Und die Röttinger, die aus dem Schwabenland angereist waren, zeigten dann auch, dass sie ein Riesenrepertoire haben und dabei auch Kölsche Tön souverän umsetzen können. Und BM Harald durfte sich selbst ein Geburtstagsständchen bringen.

 

Alles in Allem ein fantastischer Abend!!

Aber es stand ja noch eine Ehrung aus, nämlich die unseres Schülerprinzen Johannes I. Abts. Dazu nutzt die Bruderschaft schon seit vielen Jahren den Frühschoppen, der einmal mehr vom Musikverein Blau-Weiß Quadrath-Ichendorf musikalisch gestaltet wurde. Natürlich wurde Johannes unter den Klängen des Präsentiermarsches zusammen mit Alina und Vera in das Festzelt gespielt. Dort waren bereits viele Gäste eingetroffen.

Und BM Harald ließ auch nichts anbrennen, sondern bat Johannes und Jungschützenmeisterin Vera ins Rampenlicht.

Auch für Johannes fand Harald die passenden Worte des Dankes und der Anerkennung und sprach den Wunsch aus, den Schülerprinzen (später) auch gern in anderen Ämtern sehen zu wollen. Den Dank richtete er auch an die Eltern Michaela Abts und Torsten Wüstenhagen, die nicht nur ihren Sohn, sondern auch die Bruderschaft aktiv unterstützen.

Auch Johannes konnte sich über weitere Gratulanten freuen, nämlich Heinz-Peter Dresen als Vorsitzenden der Sportschützen, und Volker Schäfer als Ortsbürgermeister, der dann auch noch eine Unterstützung für die gesamte Gruppe der Schüler- und Jungschützen an die JSchMin Vera überreichte.

Danach übernahmen wie immer die Schießmeister, in persona Michael Rehmet und sein Stellvertreter Heinz-Peter Dresen. Da wegen der Umbauarbeiten im Pfarrheim, wo sich auch das Schützenheim befindet, in diesem Jahr das Bürgerschießen und auch das Pfarrer-Heinrich-Piel-Gedächtnispokal-Schießen leider ausfallen musste, beschränkte sich die Zahl der Pokale auf 2, nämlich

den Ehrenbrudermeister-Theo-Rüttgers-Pokal, der in diesem Jahr souverän von Thomas Wangler gewonnen wurde...

 

sowie der König-der-Könige-Pokal, den Alfons Dux im traditionellen Vogelschuss am Palmsonntag erringen konnte.

Jungköning Alina und Königin Vera wie immer in bester Laune:

Dann heizten die Ichendorfer ein und setzen eine Polonaise der Röttinger in Gang, die mehrfach durch das Zelt, aber auch hinaus und wieder hinein und letztlich unmittelbar im Bus landete, der bereits zur Ab- und Heimfahrt für die Schwaben bereitstand.

 

Währenddessen zeigten dann die jüngsten Fahnesschwenker zu Ehren des Schülerprinzen Johannes, was sie im letzten Jahr alles gelernt haben.

Draußen verabschiedeten sich alle wehmütig von den Freunden aus Röttingen, aber auch vom letztjährigen König Kalle, der seine Vereinskameraden nach Hause begleitete.

 

Drinnen ging es hingegen traditionell weiter.

 

Am Nachmittag bereiteten sich alle auf den bevorstehenden Festzug vor. Hier entstehen immer wieder schöne Fotos...

Und dann ging es los im Mini-Sternenmarsch:

 

Nach dem Vorbeimarsch hieß es "Aufsitzen" und der Festzug zog los, verstärkt durch einen weitern Tambourcorps, nämlich den TC Edelweiß Dansweiler :

Auf dem Dorfplatz fand die Parade statt:

 

Und im Festzelt durften alle den Abschluss genießen: Gebet - Nationalhymne - Ständchen zu Ehren der Majestäten

und natürlich ein labendes Getränk!

Erst weit nach 20 Uhr traten Königin und Jungkönigin den Heimweg an, wo der Tag resümiert und für grandios erachtet wurde.

Und so endete ein weiterer Tag in der Königsresidenz.

 

Der Montag ist traditionsgemäß der Tag der Bittprozession - die erste von ursprünglich dreien an den Tagen vor Christi Himmelfahrt.

 

Die Teilnehmer freuen sich danach auf eine weitere Tradition, die aber eben nicht selbstverständlich ist - nämlich ein Frühstück bei Uschi und Heinz-Peter Dresen, zu dem die beiden bereits seit vielen Jahren einladen, das einmal mehr hervorragend mundete und die Gelegenheit zum entspannten Austausch bietet, bevor Mittags das Schießen auf dem Festplatz beginnt.

Diese Stelle scheint nicht nach entspanntem Austausch auszusehen - das täuscht aber :-)

Zum Industrie- und Preisvogelschießen trafen sich viele Interessenten, aber leider kaum "Zivilisten", die hier die Gelegenheit bekommen, das Kleinkaliberschießen unter fachkundiger Anleitung der ausgebildeten Schießmeister einmal auszuprobieren.

Spannend wurde es um 15 Uhr, als BM Harald die Anwesenden nach ihrem Interesse an der Jungkönigswürde befragte. Da sich niemand meldete, konnte er die satzungsmäßige Ausnahmeregelung in Kraft setzen, so dass er eine Aspirantin ankündigen konnte. Es war Melina Rehmet, die nach 2016 nun ihre 2. Regentschaft als Jungkönigin in 2020 anstrebt. Denn nach den obligatorischen Ehrenschüssen und relativ kurzer Zeit war der Vogel von der Stange geholt und die Gratulanten konnten sich hinten anstellen.

   

Zusammen mit Freund Daniel Jansen freut Melina sich nun auf das Schützenfest 2020 und das darauf folgende Regentschaftsjahr. Herzlichen Glückwunsch!!

 

Fehlte nun noch (mindestens) 1 Aspirant für die Königswürde.

BM Harald machte es spannend.

Alle waren gebannt...

...und dann kam sie nach vorn (der Spannung halber noch von einem Luftballon verdeckt)

Für die Königswürde 2020 tritt Jennifer Freihals an!

 

Auch hier wieder die Ehrenschüsse durch BM Harald Spohr, Ehren-BM Paul Schmalz, Königin Vera und auf Jennis besonderen Wunsch Elfriede Wangler.

 

 

Erkennbar ist, wie stark die Anspannung während eines solchen Schießens ist, selbst wenn kein Konkurrent da ist. Aber deutlich wird vor allem, wie groß die Freude ist, wenn es dann geschafft ist:

Wir freuen uns gemeinsam mit Jenni und ihrem Freund Dennis Uhlemann auf die vor uns allen liegende Zeit.

Ein Dank gilt an dieser Stelle den Schießmeistern, die das Schießen in dieser traditionellen Form erst ermöglichen.

 

Aber ein besonderer Dank gilt vor allem unseren Majestäten (das Königspaar Vera und Thomas ist auf dem Bild ja deutlichst zu erkennen..., aber auch Jungkönigin Alina und Schülerprinz Johannes) sowie denjenigen, die in welcher Form auch immer zum Gelingen dieses wunderschönen Schützenfestes beigetragen haben.

Dazu gehört übrigens auch der Glescher Schützenbruder Petrus...